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AGB

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Jan Düblin Art & Design (im Internet repräsentiert durch die Marke «Wishalize»), nachfolgend «Dienstleister», und dem Kunden, soweit nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

1.2 Die Angebote des Dienstleisters richten sich an Unternehmen, Selbstständigerwerbende und Organisationen (Geschäftskunden).

1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Dienstleister ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

2. Leistungsumfang

2.1 Der Dienstleister bietet Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Fotografie, Videografie und Grafikdesign an.

2.2 Die konkreten Leistungen, insbesondere Beratung, Umsetzung, Betrieb und Wartung von Websites sowie zusätzliche Marketing-Dienstleistungen (z. B. SEO-Pflege und Content-Produktion), werden individuell mit dem Kunden vereinbart und in einem separaten Angebot dokumentiert.

2.3 Der Dienstleister wählt die zur Umsetzung eingesetzten Technologien, Plugins und Tools nach eigenem Ermessen aus. Fallen für Drittanbieter-Lizenzen, Plugins oder Abonnemente wiederkehrende oder einmalige Kosten an, werden diese vorgängig mit dem Kunden vereinbart und gesondert in Rechnung gestellt, sofern nichts anderes vereinbart ist.

2.4 Der Dienstleister ist berechtigt, zur Erfüllung der vereinbarten Leistungen Dritte (Subunternehmer) beizuziehen. Er bleibt für die ordnungsgemässe Erbringung der Leistungen verantwortlich.

3. Preise und Zahlungsbedingungen

3.1 Alle auf der Website oder in anderen Materialien angegebenen Preise sind unverbindlich und dienen ausschliesslich als Referenzwerte.

3.2 Der endgültige Preis wird in einem individuellen Angebot festgelegt, das auf Grundlage der Bedürfnisse und Anforderungen des Kunden erstellt wird.

3.3 Sofern der Dienstleister mehrwertsteuerpflichtig ist, verstehen sich die Preise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

3.4 Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innert 10 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.

3.5 Mit unbenutztem Ablauf der Zahlungsfrist gerät der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug. Ab Verzugseintritt ist der Dienstleister berechtigt, einen Verzugszins von 5 % pro Jahr zu erheben. Ab der zweiten Mahnung kann zudem eine Bearbeitungsgebühr von CHF 20 pro Mahnung verrechnet werden.

3.6 Es bleibt dem Dienstleister vorbehalten, eine Anzahlung in Höhe von 50 % des vereinbarten Gesamtbetrags zu verlangen, insbesondere bei erstmaliger Beauftragung. Diese Anzahlung ist vor Beginn der Arbeiten fällig.

3.7 Sofern nichts anderes vereinbart, geht der Dienstleister nach Auftragsbestätigung in Vorleistung. Der vereinbarte Auftragsbetrag wird auf die vereinbarte Projektlaufzeit verteilt und in Teilrechnungen – in der Regel monatlich – in Rechnung gestellt. Die erste Teilrechnung erfolgt nach Projektstart, spätestens jedoch 30 Kalendertage danach, unabhängig vom Projektfortschritt oder noch ausstehenden Informationen des Kunden.

3.8 Nach Abschluss des Projekts erfolgt eine Schlussrechnung. Sie umfasst alle bis dahin noch nicht verrechneten Leistungen – insbesondere allfällige während des Projekts hinzugekommene Zusatzleistungen sowie wiederkehrende Leistungen wie die Wartung für das verbleibende Vertragsjahr und weitere gebuchte Services.

4. Pflichten des Kunden

4.1 Der Kunde verpflichtet sich, alle notwendigen Informationen, Materialien, Unterlagen sowie Zugänge (z. B. zum Hosting oder zu einer bestehenden Website) rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, die für die Durchführung der vereinbarten Leistungen erforderlich sind. Sollten Verzögerungen im Projektablauf aufgrund fehlender Informationen oder Zugänge auftreten, kann sich die Fertigstellung des Projekts verzögern. Der Dienstleister wird den Kunden über die Auswirkungen einer Verzögerung informieren.

4.2 Der Kunde ist verantwortlich für die inhaltliche Prüfung und Freigabe der vom Dienstleister erstellten Arbeiten.

4.3 Der Kunde stellt sicher, dass er die erforderlichen Rechte an allen von ihm bereitgestellten Materialien besitzt.

4.4 Eigenverantwortliche Nutzung bei Zugriff des Kunden: Auf Wunsch räumt der Dienstleister dem Kunden Zugriff auf das Backend oder einzelne Module der Website ein, damit dieser Inhalte selbst bearbeiten kann. Die Nutzung dieses Zugriffs erfolgt eigenverantwortlich. Nimmt der Kunde selbst Änderungen vor, kann der Dienstleister die einwandfreie Funktion und den ununterbrochenen Betrieb der Website nicht gewährleisten. Für Fehler, Funktionsstörungen oder Datenverluste, die auf solche Änderungen zurückzuführen sind, übernimmt der Dienstleister keine Haftung; ihre Behebung ist nicht Bestandteil eines allfälligen Wartungsvertrags und wird nach Aufwand gesondert in Rechnung gestellt.

5. Urheberrechte und Nutzungsrechte

5.1 Soweit an den vom Dienstleister eigens geschaffenen Werken (insbesondere individuelle Gestaltung, eigene Grafiken, Fotografien und eigens entwickelter Code) urheberrechtlicher Schutz besteht, verbleibt das Urheberrecht beim Dienstleister, soweit nichts anderes schriftlich vereinbart wurde. Software und Komponenten von Drittanbietern sowie Open-Source-Bestandteile (z. B. WordPress, Plugins, Themes) unterliegen den jeweiligen Lizenzbestimmungen. Die Urheberrechte der vom Kunden bereitgestellten Inhalte verbleiben beim Kunden.

5.2 Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde das dauerhafte, nicht ausschliessliche Recht, die erstellte Website für den vereinbarten Zweck zu nutzen, zu betreiben, zu pflegen und inhaltlich wie funktional weiterzuentwickeln – auch durch von ihm beauftragte Dritte.

5.3 Der Dienstleister bleibt berechtigt, die zugrunde liegenden Konzepte, Techniken, Frameworks und wiederverwendbaren Bausteine – ohne kundenspezifische Inhalte und Daten – auch für andere Projekte zu verwenden.

6. Haftung

6.1 Der Dienstleister haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird, soweit gesetzlich zulässig, wegbedungen.

6.2 Soweit gesetzlich zulässig, ist eine allfällige Haftung auf den unmittelbar verursachten Schaden begrenzt. Die Haftung für indirekte Schäden und Folgeschäden – insbesondere entgangenen Gewinn, Produktionsausfall oder Ansprüche Dritter – wird, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

6.3 Umfasst der vereinbarte Leistungsumfang die Erstellung von Backups, beschränkt sich die Leistung des Dienstleisters im Falle eines Datenverlusts auf die Wiederherstellung der Daten aus dem zuletzt verfügbaren Backup. Eine weitergehende Haftung im Rahmen von Ziff. 6.1 bleibt vorbehalten.

6.4 Der Dienstleister haftet nicht für Schäden, die durch den Einsatz von Drittanbieter-Plugins oder Tools entstehen, es sei denn, diese wurden vom Dienstleister fahrlässig oder vorsätzlich falsch angewendet.

6.5 Der Dienstleister setzt bewährte Sicherheits- und Überwachungsmassnahmen ein, um eine hohe Verfügbarkeit der betreuten Websites sicherzustellen. Eine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit (Uptime) kann jedoch nicht garantiert werden, da diese auch von Faktoren ausserhalb des Einflussbereichs des Dienstleisters abhängt (z. B. Hosting, Drittanbieter, Internetinfrastruktur). Benötigt der Kunde verbindliche Verfügbarkeits- oder Reaktionszeitgarantien (Service Level), können diese gesondert schriftlich vereinbart werden.

6.6 Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Datenschutzverstösse, die sich aus der Nutzung der Website oder von Drittdiensten ergeben. Die Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze liegt in der Verantwortung des Kunden. Der Dienstleister erstellt rechtlich relevante Dokumente auf Basis allgemeingültiger Standards und fungiert in dieser Rolle beratend. Es obliegt dem Kunden, diese Dokumente von einem eigenen Rechtsberater prüfen zu lassen, insbesondere wenn spezifische rechtliche Anforderungen bestehen.

7. Abnahme und Gewährleistung

7.1 Der Dienstleister arbeitet während des Gestaltungsprozesses eng mit dem Kunden zusammen und legt diesem Entwürfe, Prototypen oder Teilergebnisse zur frühzeitigen Rückmeldung vor. Ziel ist es, den Kunden aktiv in den Entwicklungsprozess einzubeziehen und Anpassungen frühzeitig vorzunehmen.

7.2 Nach Abschluss der vereinbarten Leistungen wird das Endergebnis dem Kunden zur finalen Abnahme vorgelegt. Der Kunde wird schriftlich über den Beginn der Abnahmephase informiert.

7.3 Innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erhalt des finalen Ergebnisses kann der Kunde geringfügige Korrekturen einfordern. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Abnahme als erfolgt.

7.4 Erweiterungen oder grundlegende Anpassungen, die über die ursprünglich vereinbarten Leistungen hinausgehen, sind nicht Bestandteil der Abnahmephase und werden separat berechnet.

7.5 Mängel, die bei der Abnahme bestehen und innert 30 Kalendertagen schriftlich gerügt werden, behebt der Dienstleister im Rahmen der vereinbarten Leistung unentgeltlich durch Nachbesserung. Weitergehende Gewährleistungsansprüche sind, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Ausgenommen sind Mängel, die auf nachträgliche Änderungen des Kunden oder Dritter zurückzuführen sind (vgl. Ziff. 4.4).

8. Vertragsdauer, Rücktritt und Kündigung

8.1 Sofern nicht anders vereinbart, endet der Vertrag mit der Erfüllung der vereinbarten Leistungen.

8.2 Fortlaufende Dienstleistungen ohne feste Befristung, die dem Betrieb und Erhalt der Website dienen – insbesondere Wartung, häufig auch Webhosting sowie allenfalls weitere vereinbarte Betriebsleistungen – werden, sofern nicht anders vereinbart, auf Monatsbasis berechnet und jährlich im Voraus in Rechnung gestellt. Sie verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht spätestens einen Monat vor Ablauf des laufenden Vertragsjahres schriftlich gekündigt werden. Die Wartung umfasst dabei, sofern nicht anders vereinbart, die regelmässige Aktualisierung, Überwachung und Sicherung (Backups) der Website sowie die Sicherstellung ihrer Funktionstüchtigkeit.

8.3 Der Dienstleister ist berechtigt, die Preise für fortlaufende Leistungen (insbesondere Wartungsverträge) auf den Beginn eines neuen Vertragsjahres anzupassen. Eine Preisanpassung wird dem Kunden mindestens zwei Monate im Voraus schriftlich mitgeteilt. Ist der Kunde mit der Anpassung nicht einverstanden, kann er den Vertrag auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Preise kündigen.

8.4 Verträge mit zeitlich festgelegten Leistungen (z. B. Social-Media-Betreuung über mehrere Monate) enden automatisch nach Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer und verlängern sich nicht automatisch.

8.5 Kündigt der Kunde einen zeitlich befristeten Vertrag vorzeitig, bleiben die bis zur Beendigung erbrachten Leistungen sowie die initialen Setup- und Konzeptkosten in jedem Fall geschuldet. Da der Aufwand zu Beginn der Laufzeit (Konzeption, Aufbau, Setup) erfahrungsgemäss deutlich höher ist als in der späteren Umsetzungsphase, reduziert sich der geschuldete Betrag bei vorzeitiger Kündigung nicht proportional zur verbleibenden Laufzeit. Als Richtwert für den weiterhin geschuldeten Anteil der vereinbarten Gesamtvergütung gilt: – Kündigung innerhalb des ersten Viertels der Laufzeit: mindestens 50 % der vereinbarten Gesamtvergütung; – Kündigung nach dem ersten Viertel bis zur Hälfte: ein angemessener Anteil, der die bereits erbrachten Leistungen und den erhöhten Initialaufwand berücksichtigt; – nach Überschreiten der halben Laufzeit: die volle vereinbarte Vergütung.

8.6 Rücktritt von beauftragten Leistungen: Tritt der Kunde vor Fertigstellung der beauftragten Leistungen vom Vertrag zurück, werden ihm die bis zum Zeitpunkt des Rücktritts angefallenen Kosten und erbrachten Teilleistungen in Rechnung gestellt. Hinzu kommt der Aufwand für einen allfälligen Rückbau bereits umgesetzter Arbeiten. Erfolgt der Rücktritt kurzfristig und wurde bereits erheblicher Arbeitsaufwand geleistet, kann der Dienstleister zusätzlich eine angemessene Entschädigung für entgangene Einnahmen verlangen.

8.7 Gerät der Kunde mit Zahlungen in Verzug oder kommt er trotz Aufforderung seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, ist der Dienstleister berechtigt, laufende Leistungen (insbesondere Wartung und Betrieb) bis zur Bereinigung auszusetzen und – nach erfolgloser Nachfristsetzung – den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen. Bereits erbrachte Leistungen bleiben geschuldet.

9. Referenznennung

9.1 Der Dienstleister ist berechtigt, abgeschlossene Projekte zu Referenzzwecken – insbesondere im eigenen Portfolio, auf der Website und in sozialen Medien – unter Nennung des Kunden darzustellen, sofern keine berechtigten Geheimhaltungsinteressen des Kunden entgegenstehen.

9.2 Der Kunde kann einer Referenznennung jederzeit schriftlich widersprechen. Bereits veröffentlichte Referenzen werden in diesem Fall innert angemessener Frist entfernt.

10. Höhere Gewalt

10.1 Ereignisse höherer Gewalt, die dem Dienstleister die Erbringung der Leistungen wesentlich erschweren oder vorübergehend unmöglich machen (z. B. Naturereignisse, Stromausfälle, Ausfälle von Telekommunikations- oder Hostingdiensten, behördliche Massnahmen, Krankheit), berechtigen ihn, die Leistungen um die Dauer der Behinderung hinauszuschieben. Der Dienstleister informiert den Kunden über Eintritt und voraussichtliche Dauer.

10.2 Dauert die Behinderung länger als 60 Tage, können beide Parteien den betroffenen Vertrag kündigen; bereits erbrachte Leistungen bleiben geschuldet.

11. Datenschutz

11.1 Der Dienstleister verpflichtet sich, alle vom Kunden bereitgestellten Daten gemäss dem schweizerischen Datenschutzgesetz (revDSG) und den weiteren anwendbaren Datenschutzbestimmungen vertraulich zu behandeln und ausschliesslich für die Erfüllung der vertraglich vereinbarten Leistungen zu verwenden.

11.2 Soweit der Dienstleister im Rahmen seiner Leistungen (z. B. Hosting-Verwaltung, Wartung, Backups) Personendaten im Auftrag des Kunden bearbeitet, handelt er als Auftragsbearbeiter nach Massgabe der Weisungen des Kunden. Der Kunde stimmt zu, dass der Dienstleister hierfür geeignete Dritte – insbesondere den Hosting-Anbieter – als Unterauftragsbearbeiter beiziehen darf. Einzelheiten werden bei Bedarf in einer separaten Vereinbarung geregelt.

11.3 Weiteres zum Datenschutz, insbesondere zur Nutzung der Website, findet sich in der Datenschutzerklärung.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Es gilt das Recht der Schweizerischen Eidgenossenschaft unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

12.2 Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Dienstleisters.

12.3 Der Dienstleister kann diese AGB jederzeit anpassen. Massgebend ist die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung. Bei laufenden Dauerverträgen werden Änderungen dem Kunden vorgängig mitgeteilt und gelten als genehmigt, sofern der Kunde nicht innert 30 Tagen schriftlich widerspricht.

12.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.

12.5 Mitteilungen und Erklärungen, die nach diesen AGB schriftlich zu erfolgen haben, können rechtsgültig auch per E-Mail abgegeben werden.

— Aktualisiert am 04.06.2026

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